Jul 30

Ein Einhorn geht ins Restaurant und bestellt ein Salatbrötchen. Der Kellner will ihm keins bringen. Verblüfft will das Fabelwesen wissen, wieso sein Wunsch verweigert wird. Der Kellner verweist auf die unpassende Abendgarderobe. Das Einhorn blickt an sich herab und stellt erschrocken fest, dass es immer noch den Trainingsanzug an hat. Ein fremder Mann kommt hinzu. Er bietet seinen Regenmantel an um den Anzug zu verdecken, aber der Kellner meint, dass das auch nicht passend wäre. Das Einhorn verlässt empört das Lokal und einige Leute schließen sich aus Solidarität an. „Was sollen wir jetzt machen?“, fragt der Mann der dem Einhorn den Regenmantel leihen wollte. „Wir stürzen die Bourgeoisie!“, schreit eine Frau und feuert mit ihrem Revolver in die Luft. Der Mann wundert sich: „Die Bourgeoisie, sind wir das nicht selbst?“ Aber niemand beachtet ihn. Alle rennen dem Einhorn und der Frau hinterher und beginnen wild das Stadtviertel zu plündern und Autos anzuzünden.

 

Jul 16

Jesus und seine nervigen Jünger

Irgendwann nerven diese ständigen Anbiederungsversuche und Betteleien der Christenheit. Denkt doch mal selber nach, das hält gesund!

 

Jul 15

David bestellt seiner Geliebten ein Bananasplit. Aber seine Angebetete ist allergisch gegen Bananen und wirft ihm den Eisbecher vor die Füße. David ist tottraurig und beschließt sich umzubringen. Als er am Brückenrand steht und springt greift jemand nach seinem Knöchel. Es ist ein Orang-Utan, der ihm gierig am Bein leckt. Zunächst denkt David, dass der Affe ihn fressen will. Aber dann merkt er, dass es an dem Bananasplit liegt, das ihm gegen sein Bein gespritzt ist. Glücklich möchte er seiner Geliebten davon berichten, dass sie ihm das Leben gerettet hat. Der Affe rät ihm ab. Er hat ein Diplom in Psychologie und erkennt sofort, dass die Geliebte Davids nur sein Geld will und obendrein ein Vampir ist. David ist verwundert, wie hat der Affe das so schnell erkannt? Er stellt ihn zurede und der Affe gibt zu, dass er kein Psychologie ist, sondern Kemptner. Er hat zwar eine überdurchschnittliche Intuition, aber wer hört denn schon auf einen Affen?

 

Mrz 04

„Gott kann man nicht bestreiken“, ist dieser Tage von vielen Seiten zu vernehmen. Dieser Satz ist allerdings nur zur Hälfte richtig. Natürlich kann man Gott bestreiken. Aber was soll das bringen? Dann könnte es nämlich hierzulande sein, dass man von seinen treuen Verwaltern entlassen wird. Das mag den einen oder anderen vielleicht grämen, aber was ist denn schon dabei, wenn Gottes Vertreter auf Erden einige Leute zu Hungerlöhnen anstellen und ihnen dann auch noch das Recht verweigern sich dagegen zur Wehr zu setzen?

Dem Herrn war es schließlich schon immer zuwider, dass auf der Erde Gerechtigkeit herrscht. So gibt es Menschen in Afrika und Indien, die viel härter arbeiten müssen und sich dennoch freuen können, dass sie dafür eine Hand voll Reis bekommen. Diesen Habenichtsen würde es schließlich auch nichts bringen, wenn sie sich nun zu einer großen Demonstration zusammenschlössen und dem alten Greis im Himmel ihr Leid klagen würden, um mehr Lohn zu verlangen. Auslachen würde er sie und ihnen drei Monate lang keinen Regen senden.

Getrost können wir also weiter unser Tellerchen leer essen und daran denken, dass die armen Kinder in Afrika glücklich wären wenn sie so etwas hätten. Danach können wir auch weiterhin schadenfroh schmunzeln, wie eh und je. Denn Gott ist natürlich nach wie vor auf unserer Seite.

Er hasst die gierigen Heuchler die für ihre Mühe auch noch Lohn verlangen. In Matthäus 10,8 steht: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“ Warum sollte die Diakonie also überhaupt irgendetwas abdrücken? Reicht es denn nicht mehr, dass man im Werk des Herrn arbeiten darf?

„Geben ist seliger als nehmen“, heißt es weiter in der Apostelgeschichte 20,35. Wie können die eigenen Angestellten es sich da wagen, an den Goldtöpfen ihrer Arbeitgeber zu vergreifen? Ist ihnen denn nicht klar, dass sie das Gute damit immens behindern? Also ich würde mich jedenfalls schämen für die Diakonie zu arbeiten…

 

Okt 29

Kennen Sie die Jesus-rettet-Frau? Jene religiöse Fanatikerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit einem kolossalen Schild durch die Innenstädte größerer Metropolen zu pilgern und nach Menschen zu fahnden, denen sie ihre viersilbige Botschaft verkünden kann.

In unserer Gesellschaft ist es ja so, dass religiöse Menschen, ihrem Eifer entsprechend, bei anderen Bevölkerungsschichten durchaus als verrückt angesehen werden. Ein Umstand, den einige Verrückte zum Anlass nehmen, diese Bevölkerungsschichten neu zu bekehren, was uns unter anderem die Jesus-rettet-Frau beschert hat.

Aber selbst seriöse Religionsgemeinschaften geben zu, dass in der Gesellschaft zu wenig über Religion gesprochen wird. Schwierig ist es daher für Gäubige, Ungläubige zu finden, die sich trotzdem mit ihnen über Jesus und Co zu unterhalten. Ein Problem, das auch Mitglieder der Kirche-Jesu-Christi-der-Heiligen-der-letzten-Tage kennen. Sie wissen schon, diese Anzugträger mit Namenschildchen, die immer zu zweit umher vagabundieren, alle Elder heißen und unter dem Namen Mormonen bekannt sind. Was aber nun, wenn die Jesus-rettet-Frau mit einem Mitglied der Kirche-Jesu-Christi-der-Heiligen-der-letzten-Tage zusammentrifft?

Nun, ich habe es erlebt, möchte aber an dieser Stelle nichts verraten. Das wäre so, als ob man preis geben würde, was man zu Weihnachten verschenken wird. Damit würde eine Überraschung lediglich zum Geschenk degradiert. Und das in einer Gesellschaft, in der man ohnehin alles sofort haben möchte. Nein, ein bisschen geheimnisvollen Zauber, etwas Unerreichbares, eine gewisse Resttrenzendens muss man sich auch noch aufsparen. Nur so viel möchte ich verraten, um die Neugierde ein wenig zu wecken:

Wenn Sie zufällig irgendwo beim Weihnachtsgeschenkekaufen in der Innenstadt eine tattrige Frau sehen, die ein großes Schild hält, auf welchem in großen Lettern „Jesus rettet!“ steht, dann sprechen Sie sie an und geben Sie sich als Mormone aus. Aber seien Sie gewarnt. Mit diesem Schild wurden vor meinen Augen schon einmal zwei muskulöse Elders verprügelt.

 

Okt 14

Amor mit fetter Wumme

Viele Menschen meinen, in unserer heutigen Welt wäre die Liebe erkaltet. Einige geben dafür sogar Gott die Schuld. Aber nun kommt eine himmlische Innovation, angeregt durch amerikanische Waffenlobbyisten.

Amor, der göttliche Bote und ehemals Spender der sogenannten „Liebenspfeile“ setzt heutzutage lieber auf moderne Technik. Vollautomatische Sturmgewehre mit panzerbrechender Munition, im Notfall Handgranaten. „Da bleibt nicht mal ein Herz aus Stein ungerührt!“ versichert uns Amor freudestrahlend. Er hätte ja sogar einige Atom-U-boote, als mobile Raketenabschussbasis, gekauft als die UdSSR aufgelöst wurde, aber das ging seinen Auftraggebern dann doch zu weit.

Wo kämen wir denn dahin, wenn sich jeder lieben würde? Man müsste alles teilen - mit jedem! Keiner würde mehr arbeiten, man bekäme ja alles gratis und bräuchte kein Geld mehr verdienen. Desweiteren würde niemand der Blödsinn macht mehr eingekerkert, denn selbst die größten Gewaltverbrecher wären beliebt wie Popstars. Außerdem wären ständig die Telefonleitungen beleget, weil jeder Menschen allen anderen seine Liebe bekunden würde. Das Telefonnetz würde daran zusammenbrechen und lebenswichtige Telefonate um Ärzte und andere wichtige Personen zu kontaktieren würden nicht durchkommen. Kurzum: Die Menschheit würde innerhalb weniger Tage aussterben.

 

Aug 10

In einem Land in dem man seinem Kind den Namen Speedy, Prestige oder gar Galaxina verpassen darf wird es doch wohl möglich sein sein Kind Jesus zu nennen. Richtig - in Deutschland ist dieser Name als Vorname für einen Jungen durchaus zulässig.

Aber trotzdem ist natürlich nicht jeder Name erlaubt. So sind die Namen Tom Tom, Schmitz oder Frieden-Mit-Gott-Allein-Durch-Jesus-Christus von deutschen Gerichten abgeschmettert worden. Eigentlich schade, besonders für den letzten…

http://www.beliebte-vornamen.de/85-gerichtsurteile.htm

 

Aug 10

Heiliger Toast

Du bist ein fundamentalistischer Christ und möchtest, dass alle etwas von deinem Glauben haben? Dann empfehlen wir dir diesen heiligen Toast. Am besten ißt du ihn, ohne etwas darauf, ganz demonstrativ in der Stassenbahn oder im Bus zum Bibelkreis, damit auch ganz klar jeder sofort erkennt: Du bist ein Christ!

Hier ein Link um dich und deine Freunde mit dem Teil zu versorgen, das dir Maria auf den Toast zaubert: http://www.mousekauf.de

 

Aug 10

Jesus Anziehspiel

Normalerweise halte ich ja nichts von Links auf dubiose Seiten, aber das ist echt der Hammer. Für alle die gegen Pornografie sind und nicht wollen das Jesus nackt am Kreuz hängt: http://www.jesusdressup.com/

 

Jul 22

Dreiköpfiger Osterhasenmutant

Berlin: In der Fußgängerzone verteilte heute Morgen ein dreiköpfiges Mutantenkaninchen Ostereier an kleine Kinder. Es gab an im Auftrag des RWE zu handeln und bot sämtlichen Reportern ebenfalls Schokoladeneier an.

Im Labor der Bundespresseagentur stellte sich heraus, dass die Eier eine leichte radioaktive Strahlung abgaben. Vom RWE bezahlte Wissenschaftler dementierten, dass die Eier gefährlich für kleine Kinder seien. Sowieso sei radioaktive Strahlung unbedenklich, die Schokoladeneier seien nur aufgrund des warmen Wetters geringfügig angeschmolzen. Man solle sich darüber allerdings keine Gedanken machen, schließlich schaue man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul und erst recht nicht wenn es sich dabei um ein Kaninchen handle.