Okt 29

Kennen Sie die Jesus-rettet-Frau? Jene religiöse Fanatikerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit einem kolossalen Schild durch die Innenstädte größerer Metropolen zu pilgern und nach Menschen zu fahnden, denen sie ihre viersilbige Botschaft verkünden kann.

In unserer Gesellschaft ist es ja so, dass religiöse Menschen, ihrem Eifer entsprechend, bei anderen Bevölkerungsschichten durchaus als verrückt angesehen werden. Ein Umstand, den einige Verrückte zum Anlass nehmen, diese Bevölkerungsschichten neu zu bekehren, was uns unter anderem die Jesus-rettet-Frau beschert hat.

Aber selbst seriöse Religionsgemeinschaften geben zu, dass in der Gesellschaft zu wenig über Religion gesprochen wird. Schwierig ist es daher für Gäubige, Ungläubige zu finden, die sich trotzdem mit ihnen über Jesus und Co zu unterhalten. Ein Problem, das auch Mitglieder der Kirche-Jesu-Christi-der-Heiligen-der-letzten-Tage kennen. Sie wissen schon, diese Anzugträger mit Namenschildchen, die immer zu zweit umher vagabundieren, alle Elder heißen und unter dem Namen Mormonen bekannt sind. Was aber nun, wenn die Jesus-rettet-Frau mit einem Mitglied der Kirche-Jesu-Christi-der-Heiligen-der-letzten-Tage zusammentrifft?

Nun, ich habe es erlebt, möchte aber an dieser Stelle nichts verraten. Das wäre so, als ob man preis geben würde, was man zu Weihnachten verschenken wird. Damit würde eine Überraschung lediglich zum Geschenk degradiert. Und das in einer Gesellschaft, in der man ohnehin alles sofort haben möchte. Nein, ein bisschen geheimnisvollen Zauber, etwas Unerreichbares, eine gewisse Resttrenzendens muss man sich auch noch aufsparen. Nur so viel möchte ich verraten, um die Neugierde ein wenig zu wecken:

Wenn Sie zufällig irgendwo beim Weihnachtsgeschenkekaufen in der Innenstadt eine tattrige Frau sehen, die ein großes Schild hält, auf welchem in großen Lettern „Jesus rettet!“ steht, dann sprechen Sie sie an und geben Sie sich als Mormone aus. Aber seien Sie gewarnt. Mit diesem Schild wurden vor meinen Augen schon einmal zwei muskulöse Elders verprügelt.

 

Okt 14

Amor mit fetter Wumme

Viele Menschen meinen, in unserer heutigen Welt wäre die Liebe erkaltet. Einige geben dafür sogar Gott die Schuld. Aber nun kommt eine himmlische Innovation, angeregt durch amerikanische Waffenlobbyisten.

Amor, der göttliche Bote und ehemals Spender der sogenannten „Liebenspfeile“ setzt heutzutage lieber auf moderne Technik. Vollautomatische Sturmgewehre mit panzerbrechender Munition, im Notfall Handgranaten. „Da bleibt nicht mal ein Herz aus Stein ungerührt!“ versichert uns Amor freudestrahlend. Er hätte ja sogar einige Atom-U-boote, als mobile Raketenabschussbasis, gekauft als die UdSSR aufgelöst wurde, aber das ging seinen Auftraggebern dann doch zu weit.

Wo kämen wir denn dahin, wenn sich jeder lieben würde? Man müsste alles teilen - mit jedem! Keiner würde mehr arbeiten, man bekäme ja alles gratis und bräuchte kein Geld mehr verdienen. Desweiteren würde niemand der Blödsinn macht mehr eingekerkert, denn selbst die größten Gewaltverbrecher wären beliebt wie Popstars. Außerdem wären ständig die Telefonleitungen beleget, weil jeder Menschen allen anderen seine Liebe bekunden würde. Das Telefonnetz würde daran zusammenbrechen und lebenswichtige Telefonate um Ärzte und andere wichtige Personen zu kontaktieren würden nicht durchkommen. Kurzum: Die Menschheit würde innerhalb weniger Tage aussterben.

 

Aug 10

In einem Land in dem man seinem Kind den Namen Speedy, Prestige oder gar Galaxina verpassen darf wird es doch wohl möglich sein sein Kind Jesus zu nennen. Richtig - in Deutschland ist dieser Name als Vorname für einen Jungen durchaus zulässig.

Aber trotzdem ist natürlich nicht jeder Name erlaubt. So sind die Namen Tom Tom, Schmitz oder Frieden-Mit-Gott-Allein-Durch-Jesus-Christus von deutschen Gerichten abgeschmettert worden. Eigentlich schade, besonders für den letzten…

http://www.beliebte-vornamen.de/85-gerichtsurteile.htm

 

Aug 10

Heiliger Toast

Du bist ein fundamentalistischer Christ und möchtest, dass alle etwas von deinem Glauben haben? Dann empfehlen wir dir diesen heiligen Toast. Am besten ißt du ihn, ohne etwas darauf, ganz demonstrativ in der Stassenbahn oder im Bus zum Bibelkreis, damit auch ganz klar jeder sofort erkennt: Du bist ein Christ!

Hier ein Link um dich und deine Freunde mit dem Teil zu versorgen, das dir Maria auf den Toast zaubert: http://www.mousekauf.de

 

Aug 10

Jesus Anziehspiel

Normalerweise halte ich ja nichts von Links auf dubiose Seiten, aber das ist echt der Hammer. Für alle die gegen Pornografie sind und nicht wollen das Jesus nackt am Kreuz hängt: http://www.jesusdressup.com/

 

Jul 22

Dreiköpfiger Osterhasenmutant

Berlin: In der Fußgängerzone verteilte heute Morgen ein dreiköpfiges Mutantenkaninchen Ostereier an kleine Kinder. Es gab an im Auftrag des RWE zu handeln und bot sämtlichen Reportern ebenfalls Schokoladeneier an.

Im Labor der Bundespresseagentur stellte sich heraus, dass die Eier eine leichte radioaktive Strahlung abgaben. Vom RWE bezahlte Wissenschaftler dementierten, dass die Eier gefährlich für kleine Kinder seien. Sowieso sei radioaktive Strahlung unbedenklich, die Schokoladeneier seien nur aufgrund des warmen Wetters geringfügig angeschmolzen. Man solle sich darüber allerdings keine Gedanken machen, schließlich schaue man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul und erst recht nicht wenn es sich dabei um ein Kaninchen handle.

 

Jul 13

Es war schon später Nachmittag, als die drei Holzfäller Bob, Johnny und Pierre das Holz für den nächsten Tag auf schichteten und darauf warteten, dass Cliff mit dem Laster kam, um sie abzuholen.
„Ich freu’ mich schon auf die Pfannkuchen und die ordentliche Portion Ahornsirup, die ich mir gleich genehmigen werde“, meinte Bob.
„Du meinst wohl eher den Whisky!“ ergänzte Johnny und die drei lachten.
Als Bob gerade seine Kettensäge aufhob, sah er plötzlich etwas Merkwürdiges. Aus dem nahen Wald kam eine behaarte Gestalt auf sie zugerannt und fuchtelte wild mit den Armen. Bob fixierte sie eine Weile und sagte dann: „Jungs, seht mal, ich glaub da vorne ist der Sasquatch!“
„So ein Blödsinn“, meinte Johnny. Pierre hob seine Axt auf und stellte sich neben Bob. Als die beiden Holzfäller wie gebannt auf den Waldrand starrten, kam auch Johnny dazu.
„Scheiße, ihr habt Recht. Und das wo wir heute kein Gewehr dabei haben“, sagte er und griff ebenfalls nach seiner Axt.
Die drei Männer blickten schweigend auf den schnell näher kommenden Bigfoot und umklammerten ihre Waffen. Der Bigfoot sah grauenerregend aus. Den Holzfällern rutschte ihr Herz in die Hose. Doch schlimmer als sein heruntergekommenes Aussehen war sein markerschütternder Schrei: „Jungs, isch bin’s!“
„Verschwinde Bigfoot, sonst spalten wir dir den Schädel!“ brüllte Bob zurück.
Der Sasquatch hielt entsetzt inne. „Aber Jungs, erkennt ihr misch denn nischt? Isch bin’s euer alter Kumpel!“ rief er ihnen zu und zeigte mit beiden Händen auf sein Gesicht.
„Du bist nichts weiter, als ein hässlicher Bigfoot!“ schrie Johnny. „Troll dich zurück in deinen Wald, sonst kannst du was erleben!“
Doch der Sasquatch ließ nicht locker: „’ey Leute, isch bin’s, Pierre euer Kollege. Der richtige Bigfoot steht genau neben euch!“
Die beiden anderen Holzfäller blickten auf den echten Pierre und musterten ihn gründlich. Ein bisschen stark behaart und etwas zu groß war er ja schon. Sogar im Vergleich zu dem Bigfoot, aber es war unverwechselbar ihr Pierre.
Der Bigfoot rief weiter: „’ört mir zu: Der Bigfoot hat misch vor einem Monat überfallen, meine Sachen geklaut und misch im Wald liegen lassen. Ihr müsst doch sehen, dass er kein Mensch ist. Außerdem kann er doch kein Wort sprechen“
„Was meinst du denn dazu, Pierre?“ fragte Johnny ihn. Pierre zuckte mit den Schultern.
„Du hast ja ein Rad ab!“ schrie Bob den Sasquatch an.

Der Bigfoot in seiner Küche

Aber dieser antwortete: „Seht ihr denn nischt, dass er braune ’aare ’at. Isch ’abe schwarze ’aare. Außerdem ’at er Fell auf den ’änden.“
„Langweilig!“ spottete Johnny und hustete in seine Handfläche.
„Also gut“, rief der Bigfoot und drehte den Holzfällern sein Hinterteil zu, „seht ihr das Muttermal auf meinem ’intern? Es ’at die Form von Arkansas und ihr ’abt misch unter der Dusche immer damit aufgezogen!“
Bob drehte sich mit der Kettensäge zu Pierre. „Lass doch mal deine Hose runter, Pierre“, befahl er. Pierre ließ seine Hose runter und entblößte seinen überaus stark behaarten Hintern.
Johnny starrte ihm auf den Arsch. „Mm, da ist auch ein Muttermal“, meinte er, „aber es hat die Form von Uganda!“
„Ok, Pierre, du hast recht! Wir haben dir unrecht getan“, rief Bob nun an seinem echten Kollegen gewannt. Pierre hüpfte vor Freude in die Luft. Dann lief er glücklich über die Strasse auf sie zu, während die anderen den Bigfoot in Pierres Sachen im Auge behielten, der noch immer mit heruntergelassenen Hosen da stand.
In diesem Moment kam ein großer Laster um die Kurve gebrettert. Pierre blieb erschrocken im Lichtkegel des LKWs auf der Strasse stehen und wurde krachend über den Haufen gefahren. Der Laster bremste. Cliff kurbelte das Fenster runter. „Da habt ihr ja noch mal Glück gehabt. Um ein Haar hätte sich dieser verdammte Sasquatch von hinten an euch ran geschlichen“, meinte er und blickte sie an. „Warum hat Pierre denn seine Hose runtergelassen? Wolltet ihr noch mal sein Arkansasmuttermal sehen?“
Die Holzfäller schauten betroffen auf die Leiche, die der Laster hinterlassen hatte und sahen sich fragend an. Dann zuckte Pierre mit den Schultern. Die anderen taten es ihm nach und er zog sich die Hose wieder hoch.
„Nee, wir haben uns geeinigt, dass es doch eher wie Uganda aussieht“, erklärte Bob, als die drei zu Cliff in den Wagen stiegen.

 

Jul 06

Michaels Nase

 

Jun 30

Jesus kleines Paradies

Dieses Bild sollte ursprünglich das Cover der ersten Bibel aus dem Jahre 131 zieren. Doch durch eine peinliche Verwechslung verschwand es, kurz vor der Fertigstellung des Buches, für viele Jahrhunderte von der Bildfläche und wurde erst kürzlich von einer, als Nonne verkleideten, Prostituierten im Archiv des Vatikans wiederentdeckt.

Ein Sprecher des Vatikans schließt nicht aus, dass die Bibel in ihrer ursprünglich geplanten Fassung neu aufgelegt werden könne, schließlich sei damit eine Menge Geld zu machen.

Die prostituierte Finderin hingegen hatte weniger Glück. Sie wurde, trotz der Forderung einiger Bibelforscher, nicht heilig gesprochen, da sie keine offizielle Aufenthaltsgenehmigung besaß und meinte, dass der Vatikan sie gehörig gefickt habe.

 

Jun 25

Woran glaubt der Goldfisch in seinem Glas?
Der Goldfisch betet jeden Tag still darum, dass Manna vom Himmel fällt, damit er etwas zu essen hat. Da er nie einen Grund hatte, an Gott zu zweifeln und es keine sonstigen Gebote gab, die er in seinem Goldfischglas hätte vernachlässigen können, lebte er glücklich und zufrieden.
Einmal jedoch hat der Goldfisch vergessen um Manna zu bitten. Zeitgleich vergaß der liebe Gott dann auch drei Tage lang ihm Manna vom Himmel fallen zu lassen. Da konnte der Fisch soviel Buße tun, wie er wollte, drei Tage sind drei Tage.

Glauben im Goldfischglas

Seitdem betet der kleine Goldfisch wieder jeden Tag um Manna. Der liebe Gott allerdings bekam nach diesem Vorfall zwei Wochen Hausarrest von seiner Mutter.