
Normalerweise halte ich ja nichts von Links auf dubiose Seiten, aber das ist echt der Hammer. Für alle die gegen Pornografie sind und nicht wollen das Jesus nackt am Kreuz hängt: http://www.jesusdressup.com/

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Berlin: In der Fußgängerzone verteilte heute Morgen ein dreiköpfiges Mutantenkaninchen Ostereier an kleine Kinder. Es gab an im Auftrag des RWE zu handeln und bot sämtlichen Reportern ebenfalls Schokoladeneier an.
Im Labor der Bundespresseagentur stellte sich heraus, dass die Eier eine leichte radioaktive Strahlung abgaben. Vom RWE bezahlte Wissenschaftler dementierten, dass die Eier gefährlich für kleine Kinder seien. Sowieso sei radioaktive Strahlung unbedenklich, die Schokoladeneier seien nur aufgrund des warmen Wetters geringfügig angeschmolzen. Man solle sich darüber allerdings keine Gedanken machen, schließlich schaue man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul und erst recht nicht wenn es sich dabei um ein Kaninchen handle.
Es war schon später Nachmittag, als die drei Holzfäller Bob, Johnny und Pierre das Holz für den nächsten Tag auf schichteten und darauf warteten, dass Cliff mit dem Laster kam, um sie abzuholen.
„Ich freu’ mich schon auf die Pfannkuchen und die ordentliche Portion Ahornsirup, die ich mir gleich genehmigen werde“, meinte Bob.
„Du meinst wohl eher den Whisky!“ ergänzte Johnny und die drei lachten.
Als Bob gerade seine Kettensäge aufhob, sah er plötzlich etwas Merkwürdiges. Aus dem nahen Wald kam eine behaarte Gestalt auf sie zugerannt und fuchtelte wild mit den Armen. Bob fixierte sie eine Weile und sagte dann: „Jungs, seht mal, ich glaub da vorne ist der Sasquatch!“
„So ein Blödsinn“, meinte Johnny. Pierre hob seine Axt auf und stellte sich neben Bob. Als die beiden Holzfäller wie gebannt auf den Waldrand starrten, kam auch Johnny dazu.
„Scheiße, ihr habt Recht. Und das wo wir heute kein Gewehr dabei haben“, sagte er und griff ebenfalls nach seiner Axt.
Die drei Männer blickten schweigend auf den schnell näher kommenden Bigfoot und umklammerten ihre Waffen. Der Bigfoot sah grauenerregend aus. Den Holzfällern rutschte ihr Herz in die Hose. Doch schlimmer als sein heruntergekommenes Aussehen war sein markerschütternder Schrei: „Jungs, isch bin’s!“
„Verschwinde Bigfoot, sonst spalten wir dir den Schädel!“ brüllte Bob zurück.
Der Sasquatch hielt entsetzt inne. „Aber Jungs, erkennt ihr misch denn nischt? Isch bin’s euer alter Kumpel!“ rief er ihnen zu und zeigte mit beiden Händen auf sein Gesicht.
„Du bist nichts weiter, als ein hässlicher Bigfoot!“ schrie Johnny. „Troll dich zurück in deinen Wald, sonst kannst du was erleben!“
Doch der Sasquatch ließ nicht locker: „’ey Leute, isch bin’s, Pierre euer Kollege. Der richtige Bigfoot steht genau neben euch!“
Die beiden anderen Holzfäller blickten auf den echten Pierre und musterten ihn gründlich. Ein bisschen stark behaart und etwas zu groß war er ja schon. Sogar im Vergleich zu dem Bigfoot, aber es war unverwechselbar ihr Pierre.
Der Bigfoot rief weiter: „’ört mir zu: Der Bigfoot hat misch vor einem Monat überfallen, meine Sachen geklaut und misch im Wald liegen lassen. Ihr müsst doch sehen, dass er kein Mensch ist. Außerdem kann er doch kein Wort sprechen“
„Was meinst du denn dazu, Pierre?“ fragte Johnny ihn. Pierre zuckte mit den Schultern.
„Du hast ja ein Rad ab!“ schrie Bob den Sasquatch an.

Aber dieser antwortete: „Seht ihr denn nischt, dass er braune ’aare ’at. Isch ’abe schwarze ’aare. Außerdem ’at er Fell auf den ’änden.“
„Langweilig!“ spottete Johnny und hustete in seine Handfläche.
„Also gut“, rief der Bigfoot und drehte den Holzfällern sein Hinterteil zu, „seht ihr das Muttermal auf meinem ’intern? Es ’at die Form von Arkansas und ihr ’abt misch unter der Dusche immer damit aufgezogen!“
Bob drehte sich mit der Kettensäge zu Pierre. „Lass doch mal deine Hose runter, Pierre“, befahl er. Pierre ließ seine Hose runter und entblößte seinen überaus stark behaarten Hintern.
Johnny starrte ihm auf den Arsch. „Mm, da ist auch ein Muttermal“, meinte er, „aber es hat die Form von Uganda!“
„Ok, Pierre, du hast recht! Wir haben dir unrecht getan“, rief Bob nun an seinem echten Kollegen gewannt. Pierre hüpfte vor Freude in die Luft. Dann lief er glücklich über die Strasse auf sie zu, während die anderen den Bigfoot in Pierres Sachen im Auge behielten, der noch immer mit heruntergelassenen Hosen da stand.
In diesem Moment kam ein großer Laster um die Kurve gebrettert. Pierre blieb erschrocken im Lichtkegel des LKWs auf der Strasse stehen und wurde krachend über den Haufen gefahren. Der Laster bremste. Cliff kurbelte das Fenster runter. „Da habt ihr ja noch mal Glück gehabt. Um ein Haar hätte sich dieser verdammte Sasquatch von hinten an euch ran geschlichen“, meinte er und blickte sie an. „Warum hat Pierre denn seine Hose runtergelassen? Wolltet ihr noch mal sein Arkansasmuttermal sehen?“
Die Holzfäller schauten betroffen auf die Leiche, die der Laster hinterlassen hatte und sahen sich fragend an. Dann zuckte Pierre mit den Schultern. Die anderen taten es ihm nach und er zog sich die Hose wieder hoch.
„Nee, wir haben uns geeinigt, dass es doch eher wie Uganda aussieht“, erklärte Bob, als die drei zu Cliff in den Wagen stiegen.

Dieses Bild sollte ursprünglich das Cover der ersten Bibel aus dem Jahre 131 zieren. Doch durch eine peinliche Verwechslung verschwand es, kurz vor der Fertigstellung des Buches, für viele Jahrhunderte von der Bildfläche und wurde erst kürzlich von einer, als Nonne verkleideten, Prostituierten im Archiv des Vatikans wiederentdeckt.
Ein Sprecher des Vatikans schließt nicht aus, dass die Bibel in ihrer ursprünglich geplanten Fassung neu aufgelegt werden könne, schließlich sei damit eine Menge Geld zu machen.
Die prostituierte Finderin hingegen hatte weniger Glück. Sie wurde, trotz der Forderung einiger Bibelforscher, nicht heilig gesprochen, da sie keine offizielle Aufenthaltsgenehmigung besaß und meinte, dass der Vatikan sie gehörig gefickt habe.
Woran glaubt der Goldfisch in seinem Glas?
Der Goldfisch betet jeden Tag still darum, dass Manna vom Himmel fällt, damit er etwas zu essen hat. Da er nie einen Grund hatte, an Gott zu zweifeln und es keine sonstigen Gebote gab, die er in seinem Goldfischglas hätte vernachlässigen können, lebte er glücklich und zufrieden.
Einmal jedoch hat der Goldfisch vergessen um Manna zu bitten. Zeitgleich vergaß der liebe Gott dann auch drei Tage lang ihm Manna vom Himmel fallen zu lassen. Da konnte der Fisch soviel Buße tun, wie er wollte, drei Tage sind drei Tage.

Seitdem betet der kleine Goldfisch wieder jeden Tag um Manna. Der liebe Gott allerdings bekam nach diesem Vorfall zwei Wochen Hausarrest von seiner Mutter.
Eines Tages stand der Wahnsinn vor meiner Tür. Ich bat ihn herein und fragte ihn, ob er eine Tasse Kaffee mit mir trinken wolle. Er bejahte und verlangte dazu ein kandiertes Eichhörnchen.
„Wissen sie“, sagte er, „es geht doch nichts über eine Tasse Kaffe am Morgen und dazu ein kandiertes Eichhörnchen. Andere Leute trinken Milch und Zucker in ihrem Kaffee, aber das finde ich völlig abstrus!“
Ich erklärte meinem Gast, dass mir die kandierten Eichhörnchen ausgegangen seien.
„Wirklich?“, fragte der Wahnsinn enttäuscht. Ich schlug vor, dass er gerne meinen Müll durchwühlen könne um nachzusehen, wenn er sich dadurch besser fühle. Um ehrlich zu sein war das eigentlich eine Beleidigung mit der ich den unangenehmen Zeitgenossen wieder los werden wollte, doch mein Gast jauchzte vergnügt und kippte den Mülleimer, alle meine bösen Blicke ignorierend, über dem Teppich aus.
„Ich finde es nicht gerade vernünftig, was sie hier machen“, quengelte ich.
Doch der Wahnsinn folgte den Dreckspuren auf meinem Teppich und meinte: „Nicht vernünftig, aber innovativ. Und das ist es schließlich, worauf es in der Welt ankommt.“
„Manchmal wünschte ich mir in der Tat weniger Innovationen“, seufzte ich und rührte in meinem Kaffee.
Der Wahnsinn blickte mich entsetzt an. „Was bist du denn für ein CDU-Wähler?“
Ich konterte: „Wenn es hilft nicht verrückt zu werden…“
„Natürlich hilft das nicht“, meinte er. „Siehst du doch, sonst wäre ich ja nicht da.“
Dann entdeckte er zwei Schraubzwingen in einer Ecke auf einem Stapel aus alten Zeitungen, Zetteln und Büchern. „Sieh an, zwei Schraubzwingen“, kommentierte er lautstark.
Das war mir jetzt aber peinlich, die wollte ich doch schon vor Tagen zurück in den Werkzeugschrank sortiert haben. Jetzt löcherte mich der Wahnsinn erneut mit seinen bohrenden Fragen: „Warum liegen die denn da rum?“
„Das ist mir jetzt total peinlich“, gab ich zu, „die wollte ich schon längst weg geräumt haben.“
Der Wahnsinn lächelte. Ich fuhr fort: „Aber immer wenn ich den Werkzeugschrank geöffnet habe, konnte ich sie nicht finden und wenn ich zufällig die beiden Schraubzwingen in der Hand hielt, war der Werkzeugschrank verschwunden.“
Mein Gast schüttelte den Kopf: „Lass mal den Zufall aus dem Spiel, wenn dass seine Schuld wäre hätte er schon längst einen Besuch gewagt. Aber wie du siehst, hat nicht er, sondern ich auf deine Fußmatte gepinkelt!“
Ich ging zur Tür und öffnete sie erneut. Mein Blick richtete sich auf die Fußmatte. An den Besucher gewandt fragte ich: „Was ist das da auf meiner Fußmatte?“
Der Wahnsinn, der mir gefolgt war, sah über meine Schulter. „Ich weiß nicht so genau“, antwortete er. „Aber es sieht ein bisschen aus wie Leberpastete.“
Ich grübelte: „Leberpastete? Aber wer sollte denn so etwas…?“
Der Wahnsinn hatte die Hände hinter dem Rücken und schaute unschuldig an die Decke. „Ich weiß nicht, aber vielleicht war es ja wieder der Zufall.“
Schweigend schaute ich durch die Tür nach draußen. Dort ging der Nachbarshund mit seinem Besitzer an der Leine spazieren. Als ich die Tür wieder schloss fragte mein Gast: „Ob die Lampe an der Decke von Ikea ist?“
Ich zuckte mit den Schultern. Mittlerweile war mir alles egal. „Au fein!“, lachte der Wahnsinn erneut. „Wenn dir alles egal ist, dann können wir ja aus deiner Badewanne einen Schlitten bauen und damit die Treppe herunter fahren. Ich blickte ihn nur mitleidig an und nippte an meinem Kaffe.
Das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht. Erschöpft ließ er sich auf einen Sessel fallen und fasste meine Gedanken zusammen. „Du denkst doch nicht etwa ernsthaft daran, dich therapieren zu lassen?“ fragte er trocken und ließ die Arme hängen.
Auch ich ließ mich in einen Sessel sinken. Dann nickte ich kaum merklich mit dem Kopf.
„Aber überleg doch mal, was für einen Spaß wir beide zusammen hatten!“, rief er und warf die Hände enthusiastisch in die Höhe.
„Spaß nennst du das? Du hast meinen Mülleimer ausgekippt und etwas das wie Leberpastete aussieht auf meiner Fußmatte verteilt. Wer soll das denn alles saubermachen? Daran habe ich jedenfalls keinen Spaß“, antwortete ich streng.
Der Wahnsinn stand auf, reichte mir die Hand und erklärte: „Ich muss jetzt leider wieder los. War nett bei dir. Übrigens, das mit der Fußmatte, das war ich gar nicht, das war der Nachbarshund“, dann ging er zur Tür hinaus.
Ich sah ihm lange nach. Mein Kaffee wurde kalt. Der Besuch ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Nach einer Weile musste ich sogar darüber nachdenken, wie kandierte Eichhörnchen überhaupt schmecken - aber das ist Phantasie.

Für alle, die noch die noch die alte Jesus-Krischna.de Seite in Erinnerung haben und sich auf der neuen nicht richtig zurechtfinden ist hier noch mal einen Link ins Archiv:

Selbst der Weihnachtsmann kann mal mit beiden Füßen falsch aufstehen…

Auch einem Gott kann in der Kirche langweilig werden…